So retten Sie trotz Corona-Krise Ihr Weihnachtsgeschäft

In diesem Jahr spüren vor allem kleine Händler wie Sie die schwierigen Umstände. Für sie gehört das Weihnachtsgeschäft eigentlich zu den umsatzstärksten Zeiten des Jahres. Um diese Händler zu unterstützen hat wir von SumUp mit einigen unserer Händler über das bevorstehende Weihnachtsgeschäft gesprochen und hier einige Tipps für ein erfolgreiches Weihnachtsgeschäft zusammengestellt.

Zeigen Sie Online-Präsenz

Durch die aktuellen Umstände wichtiger denn je: Nutzen Sie Ihre Online-Kanäle. Sowohl Ihre Social Media-Kanäle als auch ein eigener Onlineshop sind dabei sehr zu empfehlen. Digitale Tools sind in Zeiten von Corona-Einschränkungen und Schließungen eine große Unterstützung, in vielen Fällen sogar ein Retter für Ihr Geschäft. Und gleichzeitig halten Sie den nötigen, von vielen Kunden zurzeit sogar gewünschten Abstand.

Ein Maßnahme, die auch Robin Balser, Gründer von VinoKilo, einem Anbieter von Vintage-Mode zum Kilopreis, für sein Geschäft in Angriff genommen hat: „Wir haben unser Geschäftsmodell an die aktuelle Situation angepasst und unser Angebot umgestellt. Wir bieten unsere Vintage-Kleidung nun zusätzlich zu unseren Pop-Up-Events auch verstärkt in unserem neuen Onlineshop an.“

Nutzen Sie Click & Collect

Für Kunden und Händler gleichermaßen vorteilhaft und in vielen Ländern schon ein Standard: Click & Collect. Das gewünschte Produkt wird online reserviert und auch gleich bezahlt - zum Beispiel über einen Zahlungslink. Der Einkauf wird aber nicht geliefert, sondern direkt im Geschäft abgeholt - ein sehr nachhaltiger Ansatz und dennoch geht der Kundenkontakt nicht gänzlich verloren.

Bieten Sie kontaktlose und Kartenzahlungen an

Beim diesjährigen Weihnachtsshopping ist das Gefühl von Sicherheit und zugleich entspannter Atmosphäre für die Kunden als auch Mitarbeiter besonders entscheidend. Kartenzahlung oder sogar kontaktlose Zahlung wird von den meisten Kunden sehr positiv aufgenommen.

Viele unserer Händler profitieren von kontaktlosen Zahlungen. So beobachten auch Sam Dewey vom Spirituosenhersteller Elephant Gin, dass seine Kunden aufgrund der Pandemie und den damit verbundenen Unsicherheiten sehr ängstlich sein, wenn es darum geht, mit Bargeld zu bezahlen: „Das geht aber natürlich nicht nur den Kunden so, sondern auch den Mitarbeitern. Kartenzahlungen vereinfachen also nicht nur unsere Arbeit, sondern sorgen auch dafür, dass sich einfach jeder ein kleines bisschen sicherer fühlt.“

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Für die Krise essenzielle Produkte anbieten

Es lohnt sich derzeit besonders für Händler, das Sortiment mit Produkten zu ergänzen, die krisenbedingten derzeit verstärkt gefragt sind. Dieses Jahr werden unter anderem vermutlich Design- und Deko-Artikel sowie nützliche Produkte für den Haushalt oder das Homeoffice sehr begehrt sein.

Die amba Seifenmanufaktur aus Berlin-Schöneberg hat so ihr Sortiment um Desinfektionsmittel erweitert: „So versuchen wir, so gut wie möglich und dabei so nachhaltig wie möglich mit der aktuellen Situation umzugehen“, sagt Inhaberin Dagmar Rother-Degen.

Freude jetzt, Shopping später mit Gutscheinen

Gutscheine sind eine wunderbare Alternative gerade zur Weihnachtszeit. So können Sie auch dann Umsätze generieren, wenn Ihr Geschäft aufgrund der aktuellen Maßnahmen schwach besucht oder sogar geschlossen ist. In ein paar Monaten können Händler wie Sie vom Nachhol-Effekt profitieren.

Doch damit dies erfolgreich ist, sollten Sie auch hier Ihre Online- und Social Media-Kanäle nutzen. Sie können darüber hinaus sowohl bei Facebook als auch Instagram für Ihre Gutscheine werben oder eine Kampagne bei Google My Business einrichten.

Wir haben einen kleinen Guide für Sie zusammengestellt, wie Sie über Ihre Social Media-Kanäle für Ihre Gutscheine werben.

Marcel Debong