Eine Bar eröffnen: So gelingt der Traum der eigenen Gastronomie

Den ganzen Abend mit netten Leuten verbringen, in abwechslungsreicher Gesellschaft sein und dabei auch noch Geld verdienen. Kein Wunder, dass der Traum, eine eigene Bar zu eröffnen, bei vielen Menschen groß ist. Dennoch müssen Gründer mit einigen bürokratischen Herausforderungen, organisatorischem Aufwand und Kosten rechnen, damit der Traum auch Wirklichkeit wird. Nicht zuletzt ist auch eine große Portion Mut notwendig, um eine eigene Bar zu eröffnen.

In diesem Artikel erfahren Sie, welche Voraussetzungen erfüllt sein müssen, um eine Bar zu eröffnen, welches Konzept vorliegen muss und mit welchen innovativen Lösungen Ihnen SumUp bei dem gesamten Abrechnungssystem zur Verfügung steht.

Bar eröffnen: Konzeptplanung ist das A & O

Jede Gründung muss von der ersten Minute an gut geplant sein. So ist es im Bereich der Gastronomie nicht nur wichtig, die passende Räumlichkeit zu finden, Mitarbeiter einzustellen und Getränke auszuschenken. Wer eine Bar eröffnen möchte, benötigt vielmehr ein kluges und gut durchdachtes Konzept, das die Location zum angesagten Treffpunkt werden lässt und Wiedererkennungswert bietet.

Zielgruppe ansprechen

Wer eine eigene Bar eröffnen möchte, sollte als Erstes überlegen, welche Zielgruppe überhaupt angesprochen werden soll. Denn danach richtet sich die gesamte weitere Planung von der Location bis hin zur Auswahl der Getränke und Speisen.

Es ist immer ratsam, eine Nische zu finden, um dem Konkurrenzdruck in der Umgebung zu entgehen. Vielleicht sind eine Sportsbar oder Shisha-Bar genau das, was in der Gegend noch fehlt. Natürlich steht die Verwirklichung der eigenen Träume im Vordergrund. Daher ist der Standort der nächste Schritt, wenn die potenzielle Zielgruppe bei dem Konzept zur Eröffnung einer Bar bereits feststeht.

Die Räumlichkeit

Die Räumlichkeit ist das Herzstück, um eine Bar oder einen Club zu eröffnen. Wenn Sie sich als Gründer auf die Suche nach der passenden Location machen, sollten Sie einiges beachten. Schließlich soll die Lage nicht nur optimal sein, sondern auch die richtige Zielgruppe ansprechen. Unweit eines Campus fühlt sich eher junges Publikum angesprochen, während in gehobenen Gegenden mehr anspruchsvollere Kundschaft angezogen wird.

Auch die Konkurrenz sollte bei der Wahl des Standorts berücksichtigt werden, denn es kann sich als schwierig herausstellen, die dritte Cocktailbar in der Gegend zu eröffnen. Auch die Größe der Location ist ausschlaggebend. Je größer die Räumlichkeiten, desto mehr Möglichkeiten haben Sie, Gäste zu bewirten oder eventuell ein Restaurant oder eine Tanzfläche in der Bar zu integrieren. Allerdings steigen dann auch die Miet- oder Pachtkosten.

Zuletzt stehen hinter der Frage der Räumlichkeiten auch finanzielle Aspekte. Eine Bar mit einem ganz neuen Konzept zu eröffnen, erfordert mehr Eigenkapital, als eine bereits vorhandene und voll möblierte Bar zu übernehmen. So können die Bar-Ausstattung, Kochgeräte, Bestuhlung und in manchen Fällen sogar das Personal vom Vorgänger übernommen werden. Der Investitions- und Zeitaufwand kann hier wesentlich geringer sein.

Bar eröffnen: Kosten, die Sie kennen sollten

Eine eigene Bar zu eröffnen, kann mitunter sehr kostspielig sein. Daher sollten Sie als Gründer auch vorausschauend kalkulieren, denn niemand kann vorhersehen, ob das Konzept Ihrer Bar direkt die richtige Zielgruppe anspricht und der gewünschte Umsatz nicht vielleicht etwas länger auf sich warten lässt.

Ein solider Finanzierungsplan ist daher eine Voraussetzung für die Bar-Eröffnung. Klar ist, dass Sie zum Bar-Eröffnen Startkapital benötigen. Die Anfangsinvestitionen belaufen sich auf die Einrichtungskosten der Wunschlocation sowie die Ablösesumme, wenn Sie eine bereits bestehende Bar übernehmen.

Aber auch darüber hinaus sollten Sie sich schon im Vorfeld über die monatlichen fixen und variablen Kosten im Klaren sein. Miete oder Pacht, Gehälter des Personals, Versicherungen sowie Gebühren für Multimedia-Angebote gehören zu den monatlichen Fixkosten. Haben Sie die Gründungskosten über eine Bank finanziert, fallen darunter auch die Kredittilgung und Zinsen.

Variable Kosten können schwanken und hängen von verschiedenen Faktoren wie den Strom- und Heizkosten, den angebotenen Speisen und Getränken und dem allgemeinen Angebot der Gastronomie ab. Auch unvorhergesehene Kosten wie Reparaturen sollten Sie mit einkalkulieren.

Bringen Sie bereits Eigenkapital mit, ist das die beste Voraussetzung für die Bar-Eröffnung. Möchten Sie allerdings die Gründung komplett finanzieren, haben Sie dazu bei lokalen Banken oder privaten Kreditgebern die Möglichkeit. Gründern stehen zudem auch unterschiedliche attraktive Förderprogramme zur Verfügung.

Eine Marke mit Wiedererkennungswert

Ein weiterer wichtiger Faktor, um eine eigene Bar zu eröffnen, ist es, diese auch bekannt zu machen. Marketing ist hier das Schlagwort. Sie müssen ein Konzept mit einem aussagekräftigen Logo und einem Namen mit Wiedererkennungswert entwickeln.

Flyer, Eröffnungsangebote, wechselnde Events und Werbung über mehrere Kanäle sind für die Gründung besonders wichtig. Schließlich möchten Sie Ihre Gäste von Beginn an binden, den Kundenstamm kontinuierlich erweitern und sich von der Konkurrenz abheben.

Ich will eine Bar eröffnen: Was braucht man?

Wer eine Bar eröffnen möchte, benötigt nicht zwingend eine bestimmte berufliche Qualifikation. Allerdings können kaufmännisches Basiswissen oder Erfahrungen in der Gastronomie von Vorteil sein. Wer diese nicht vorweisen kann, hat natürlich die Möglichkeit, an einigen Schulungen und Weiterbildung teilzunehmen, um sich Fachwissen anzueignen.

Natürlich gehen den schönen Dingen wie die Planung der Location, der richtigen Werbung, der Suche nach geeignetem Personal und der Verwirklichung des Konzepts einige bürokratische Notwendigkeiten voraus. Es dauert mitunter eine Zeit, bis Sie die ersten Gäste bewirten können. Je früher Sie die bürokratischen Angelegenheiten abarbeiten, desto schneller können Sie sich mit den angenehmen Aspekten rund um die Bar-Eröffnung beschäftigen.

Das sind die bürokratischen Voraussetzungen für Bar-Eröffnungen

Steht das Konzept, gilt es, den gesamten bürokratischen Aufwand zu bewältigen, der bei der Eröffnung einer Bar enorm sein kann. Schließlich wird dort mit alkoholischen Getränken und eventuell sogar Speisen hantiert, was in Deutschland streng kontrolliert wird und nur nach bestimmten Richtlinien erfolgen darf.

Der erste Schritt führt daher für jeden, der eine Bar eröffnen möchte, zum Gewerbeamt, um einen Gewerbeschein zu beantragen, denn ohne diesen ist die Eröffnung einer Bar oder eines Clubs nicht möglich. Zudem müssen Sie als Gründer eine Schulung über den Umgang und die Hygiene mit Lebensmitteln besuchen, um einen Gaststätten-Unterrichtungsnachweis zu erhalten.

Auch das Finanzamt sowie die Industrie- und Handelskammer werden über Ihr Vorhaben informiert.

Anschließend folgen Schritt für Schritt weitere organisatorische und bürokratische Herausforderungen, damit der Traum, eine Bar zu eröffnen, auch gelingt:

Gaststättenkonzession mit Schanklizenz

Jede Gastronomie, die alkoholische Getränke ausgeben möchte, benötigt von dem zuständigen Ordnungsamt eine sogenannte Schanklizenz. Neben dem Miet- und Pachtvertrag sowie dem Grundriss der zukünftigen Bar werden weitere Dokumente benötigt:

  • Polizeiliches Führungszeugnis

  • Gaststätten-Unterrichtsnachweis

  • Auszug aus dem Gewerbezentralregister

  • Unbedenklichkeitsbescheinigung

  • Eine Verzichtserklärung des Vorgängers, falls eine Bar übernommen wird

Jugendschutzgesetz

Der Verkauf von alkoholischen Getränken an Jugendlichen wird unter anderem vom Jugendschutzgesetz bestimmt. Inhaber einer Bar müssen sich strikt an die Vorgaben halten und diese auch für alle sichtbar aushängen.

Hygienevorschriften

Wer mit Lebensmitteln hantiert, unterliegt strengen Vorschriften im Bereich der Personal- und Küchenhygiene. Selbst wenn nur Getränke ausgegeben werden und keine Speisen, sind sowohl Sie als Inhaber als auch das Personal dazu verpflichtet, unter anderem ein Gesundheitszeugnis vorzuweisen.

Genehmigungen vom Bauamt und der Straßenverkehrsbehörde

Wenn Sie als Gründer eine eigene Bar eröffnen möchten und vorab noch einige bauliche Änderungen planen, müssen diese in der Regel vom Bauamt oder der Bauaufsichtsbehörde genehmigt werden. Natürlich müssen auch der Vermieter oder Inhaber der Location ihr Einverständnis dafür geben.

Planen Sie darüber hinaus, die Gastronomie mit Sitzplätzen im Außenbereich anzubieten, ist ebenfalls eine Genehmigung der Straßenverkehrsbehörde oder des zuständigen Ordnungsamts notwendig.

Ein modernes Kassensystem

Voraussetzung für die Bar-Eröffnung ist natürlich auch ein gut durchdachtes Kassensystem, das es Ihnen als Inhaber ermöglicht, alle Zahlungen, ob an Tisch oder Tresen, flexibel entgegenzunehmen. Neben der Barzahlung sollten Sie Ihren Gästen weitere Zahlungsmöglichkeiten anbieten, denn immer mehr Menschen zücken lieber die Girokarte oder Kreditkarte als auf das Limit in der Geldbörse angewiesen zu sein.

Den Wünschen der Gäste nach einer flexiblen Zahlungsmöglichkeit nachzukommen, ist natürlich ein guter Grund, bargeldloses und kontaktloses Zahlen zu ermöglich. Aber auch Sie als Inhaber haben dadurch eine Reihe von Vorteilen denen gegenüber, die ausschließlich Barzahlungen anbieten.

So birgt der Umgang mit Bargeld immer ein Risiko – nicht nur in puncto Falschgeld, sondern auch im gesamten Abrechnungssystem. Es bedeutet für Sie zudem nicht nur Mehraufwand und Personalkosten, sondern auch Gebühren. Denn Einzahlungen oder Wechselgeldausgaben bei dem jeweiligen Kreditinstitut sind nicht kostenlos.


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Sie als Inhaber sind dabei weder an eine Vertragslaufzeit gebunden, noch fallen monatliche Grundgebühren an. Auch ein Mindestumsatz muss nicht erreicht werden. Sie zahlen nur, wenn Sie auch bezahlt werden – und zwar eine kleine Gebühr von 0,90 % pro Transaktion mit Girokarte und 1,90 % bei Zahlungen mit Kreditkarte.

Fazit: Wer eine Bar eröffnen möchte, muss gut im Voraus planen

Den Traum, eine Bar, ein Café oder einen Imbiss zu eröffnen, haben viele Menschen. Doch auch wenn die bürokratischen Auflagen und die Kosten enorm sein können, lohnt sich die Investition und der Schritt in die Selbstständigkeit.

Wichtig ist, dass zur Eröffnung der Bar ein gut geplantes Konzept zur Verfügung steht, das von der Zielgruppe, dem Marketing bis hin zur Finanzierung und dem Speisen- und Getränkeangebot alles enthält, was im Vorfeld geplant und organisiert werden muss. Nicht zu vergessen sind dabei die bürokratischen Angelegenheiten von der Gewerbeanmeldung bis hin zur Schanklizenz.

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SumUp Team