SumUpBlog
Yoga-Schüler auf Trainingsmatten.

5 Fragen an den Gründer von Yoga Rebellion Berlin

“Embrace who you are” – im Deutschen so viel wie “Nimm an, wer du bist”, lautet das Motto der Yoga Rebellion Berlin, die Carsten Fleck 2016 ins Leben rief. Seither ist das Yogastudio im Wedding Anlaufpunkt für Begeisterte der aus Indien stammenden Lehre.

Wir trafen uns mit Gründer Carsten Fleck, um über die Yoga-Rebellion und SumUp zu sprechen.

Die Möglichkeit der bargeldlosen Zahlung sei heute sehr wichtig. "In Berlin gibt es viele internationale Kunden, die fast schon erwarten, dass sie bargeldlos zahlen können. Wir haben auch relativ junges Publikum. Für die unter 30-Jährigen ist es hierzulande ganz normal, bargeldlos zu zahlen,” sagt Fleck.

Wie kam es dazu, dass du dein eigenes Studio gegründet hast?

Ende der 1990er nahm ich in New York das erste Mal an einem Yogakurs teil und war direkt begeistert. Yoga hat mich körperlich wie geistig einfach entspannter gemacht. Durch einige Zufälle habe ich dann schließlich eine Ausbildung zum Yogalehrer gemacht und anschließend unterrichtet. Da war der Schritt zum eigenen Studio irgendwie naheliegend. Und im stressigen Großstadtalltag ist ein wenig Gelassenheit sicherlich immer gut.

Was sind die täglichen Herausforderungen als Studioleiter und Yogalehrer?

Definitiv, dass man 48 Stunden Arbeit in 24 Stunden packen muss. Zeitmanagement ist einfach die Hauptschwierigkeit. Ich selbst finde es oft schon witzig, dass es für einen leeren Raum mit ein paar Matten so viel Aufwand bedarf. Es stellt sich für mich ständig die Frage, wo ich Zeit sparen kann. SumUp hat mir da wirklich geholfen, denn anfangs konnte man bei uns nur bar oder per Überweisung bezahlen. Mit dem Gerät sparen wir einfach Zeit und gerade internationale Kunden sind sehr glücklich, dass sie bequem per Karte zahlen können. Bislang sind unsere Erfahrungen mit dem neuen Zahlungsgerät durchweg positiv.

Wie kann Yoga in unserem Alltag nützlich sein?

Yoga hilft in vielen Lebensbereichen. Im Westen kennen wir vor allem die Asanas, die Körperübungen des Yogasystems. Wir sitzen heute im Durchschnitt 14 Stunden am Tag und merken, dass das unserem Körper nicht guttut. Hier hilft Yoga, dem Körper seine Beweglichkeit und Kraft zu bewahren. Der körperliche Aspekt ist allerdings nur eine Vorbereitung auf Atemübungen und Meditation. Yoga ist eine Freiheitslehre, die hilft, aus alten Gedankenmustern auszubrechen. Es ist eine friedliche Rebellion für mehr Freiheit und Ausgeglichenheit, die dabei helfen kann, mögliche Probleme aus einer anderen Perspektive zu sehen und sie zu lösen.

In eurem Studio gibt es reduzierte Preise für Einkommensschwache. Wie kam es dazu?

Ich habe festgestellt, dass Yoga vornehmlich ein Sport für wohlhabende, gebildete Frauen ist. Ich denke aber, dass Yoga für alle da sein soll und möchte es Bevölkerungsgruppen zugänglich machen, die es sich sonst vielleicht nicht leisten könnten.

Wir haben heute eine domestizierte Form des Yoga. Wenn du deinen Job nicht magst oder Probleme in der Beziehung hast, dann mach Yoga.

Wo fehlt es in deiner Branche an Innovation?

Yogaschulen sollten sich wieder auf die Wurzeln der Tradition besinnen. Wir haben heute eine domestizierte Form des Yoga. Wenn du deinen Job nicht magst oder Probleme in der Beziehung hast, dann mach Yoga. Das beruhigt dich und ansonsten kannst du weitermachen wie bisher. Das ist aber nicht die ursprüngliche Nachricht dieses achtgliedrigen Systems. Die Innovation im Yoga wäre daher, sich wieder auf die eigentliche Intention zurückzubesinnen und über den aktuellen körperlichen Fokus hinauszugehen.

Neben dem Yogastudio in der Seestraße im Wedding wird nun auch in Neukölln unter der Rebellenflagge Yoga unterrichtet. Sie suchen auch nach einer Lösung, um mit Kartenzahlungen Ihr Geschäft zu vereinfachen?

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Julia Maehler