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FramePunk: eine neue Sicht auf die Dinge

FramePunk wurde vom 30-jährigen Andreas im Herzen von Kreuzberg gegründet. Was von außen wie ein üblicher Optikerladen aussieht, ist alles andere als gewöhnlich. In der Optikerbranche gab es in den letzten Jahren einige Innovationen. Ein Bereich, der jedoch kaum beachtet wurde, ist das Thema Individualität. Wenn man zum Optiker geht, um sich eine neue Brille zu kaufen, gibt es jenseits der angebotenen Modelle kaum Möglichkeiten, eine personalisierte und individuelle Brille zu kaufen.

Natürlich kann man sich für einen auffälligen, roten Rahmen entscheiden und der Optiker passt die Brille so an, dass sie gut auf der Nase sitzt – aber das war's in der Regel schon. An dieser Stelle hat eine echte Marktlücke entdeckt, die es einzunehmen lohnt.

FramePunk wurde vom 30-jährigen Andreas im Herzen von Kreuzberg gegründet. Was von außen wie ein üblicher Optikerladen aussieht, ist alles andere als gewöhnlich. Mit der Spezialisierung auf Brillen aus dem 3D-Drucker haucht FramePunk einer relativ klassischen Branche neues Leben ein und erlaubt Kunden, sich mit personalisierten Entwürfen zu verwirklichen.

Anfangs schien die 3D-Drucker-Technik unerschwinglich, aber inzwischen ist die Herstellung und Wartung der Geräte günstiger geworden und im Vergleich zu anderen Fertigungsmethoden sogar nachhaltiger. So haben auch kleine Unternehmen die Chance, auf dem Markt mitzumischen. Der 3D-Druck bietet verschiedene Vorteile – unter anderem, dass er ein einzigartiges schafft.

Diese ziemlich neue Technologie ist aber nicht die einzige Art, auf die Andreas seine Kunden anspricht.

Wie alles anfing

Unsere Ansprüche als Kunden sind gestiegen. Das Internet hat vieles schneller und einfacher gemacht und so haben sich auch unsere Einkaufsgewohnheiten geändert – und als Folge davon unsere Erwartungen an Läden.

Wir möchten ständig beeindruckt werden. Wir wenden mehr Zeit auf, um zu entscheiden, wie und wo wir unser Geld ausgeben. Und wir machen uns mehr Gedanken zur Qualität und Herstellung der Produkte, die wir kaufen. Für Händler bedeutet das, dass sie einen Schritt weiter gehen müssen.

Und FramePunk hat genau das gemacht.

Schon mit 17 wusste Andreas, dass er irgendwann einen Brillenladen aufmachen würde. Als Kind einer Optikerfamilie und selbst Brillenträger war er mit der Schwierigkeit, die viele Leute beim Brillenkauf haben, vertraut. Sein Ziel war ziemlich klar: Er wollte mehr glückliche Brillenträger und der Konkurrenz auf einem umkämpften Markt einen Schritt voraus sein.

Also eröffnete er 2013 in Berlin ein Optikergeschäft und wählte einen neuen Ansatz für Brillen. Wir kennen 3D-Drucker, die passgenaue Prothesen anfertigen, ganze Häuser in weniger als 24 Stunden bauen oder sogar in der zum Einsatz kommen. Es ist also klar, dass dieser noch jungen Technologie kaum Grenzen gesetzt sind und so hat ihr Einsatz im Einzelhandel das Potenzial, die ganze Branche umzukrempeln.

3D-Druck erlaubt nicht nur Individualisierbarkeit, sondern kommt auch ohne Abfallprodukte aus ...

Mit Liebe und Lasern gemacht

Der 3D-Druck führt FramePunk nicht nur in die Zukunft des Einzelhandels, sondern ermöglicht dem Laden auch, seinen Kunden ein Produkt anzubieten, dass zu 100% ihres ist. Andreas hilft Kunden schon seit Jahren, ihr perfektes Brillengestell auszudrucken. Dank dieser persönlichen Beratung kommen sie gern wieder.

Brillen sind oft standardisierte Massenware, die wieder und wieder vom Band läuft. Das Ergebnis? Millionen Exemplare des gleichen Modells ohne einen Hauch Individualität. 3D-Druck ermöglicht die vollständige Personalisierung jeder einzelnen Brille, die FramePunk entwirft. Dass dabei auch keine Abfallprodukte anfallen, ist ein zusätzlicher Vorteil.

Mehr und mehr Kunden suchen bewusst nach ethisch vertretbaren Produkten und dabei handelt es sich nicht um einen vorübergehenden Trend. Die Art und Weise, wie unsere Produkte hergestellt werden, spielt zunehmend eine Rolle – und 3D-Druck ist eine sinnvolle Lösung. Wenn man die Technologie richtig einsetzt, fallen keinerlei Abfallprodukte an: die Gegenstände werden Schicht für Schicht mit absoluter Präzision angefertigt.

Gleichzeitig werden Kosten für Maschinen, Arbeitszeit und Energie gespart, sodass es sich um eine überraschend umweltfreundliche Option handelt. Auch die Fehleranfälligkeit ist geringer und viele Risiken der herkömmlichen Produktion werden vermieden.

Dennoch bleibt FramePunks Hauptmotivation für den Einsatz der Technologie, seinen Kunden hochwertige Brillen anzubieten. Die richtige Größe der Brille ist ein entscheidender Faktor. Deshalb werden der Kopf und die Augen hier genau vermessen, damit die Brille perfekt sitzt – eine Mühe, die sich viele herkömmliche Optiker sparen.

Nach der Vermessung haben Kunden die freie Wahl: von der Größe des Brillengestells bis zur Art, wie es ihr Gesicht formt.

In mehr als einer Hinsicht modern

"Im Einzelhandel muss man jeden Tag außergewöhnlich gut sein."

Als selbstständiger Inhaber eines kleinen Unternehmens war sich Andreas darüber bewusst, dass einige Herausforderungen auf ihn warten würden. Er wusste, dass er ohne Investitionen im Rücken nicht nur clever beim Marketing, sondern auch beim Produktangebot sein musste.

Und wenn er moderne Produkte verkaufen wollte, sollte auch das eigentliche Kauferlebnis modern sein. "10 von 10" seiner Kunden kamen in den Laden und erwarteten, mit Karte zu zahlen. Da ergab es nur Sinn, ein günstiges Kartenterminal anzuschaffen.

FramePunk hat sich als Laden der Zukunft etabliert, dem das Interesse der Kunden immer am Herzen liegt.

Das Kundenerlebnis endet nicht mit der Entscheidung für ein Produkt – es endet mit der Zahlung. Und das personalisierte und individuelle Erlebnis, das er jedem bietet, der in seinen Laden kommt, sollte sich in den angebotenen Zahlungsoptionen wiederfinden: Jeder, wie er mag.

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Anna Marie Allgaier